Aktuelles aus den Wohnanlagen
Balkonanbau im ehemaligen „Büroblock“
In der heutigen Zeit ist das Vorhandensein von Balkonen für die Neuvermietung ein entscheidendes Kriterium. Einige Wohnungen können diesem Anspruch noch nicht gerecht werden. Daher ist der nachträgliche Anbau solcher Balkone beim Wohnungsbau-Verein mit in den Vordergrund gerückt. Hierdurch kann zusätzlicher Platz und ein attraktiver Ort zum Wohlfühlen geschaffen werden.
Auf Nachfrage wurde der Wunsch der Nutzer aus der Roseggerstraße 8 deutlich, dass hier großes Interesse besteht.
In Abstimmung mit den Bewohnern wurde in diesem Sommer das Projekt „Balkonanbau“ verwirklicht. Hierbei wurden vorgesetzte Balkone in Aluminium-Stahlbetonbauweise angebracht, wie sie auch schon in anderen Wohnanlagen eingesetzt wurden. Der Zugang zu den Balkonen wurde vom Wohnzimmer aus hergestellt. Um einen Durchgang zu schaffen, wurde aus der Fassade Mauerwerk ausgeschnitten und im direkten Zuge die Balkontür eingesetzt. Die Balkonteile mussten mit einem Kran über das 5-geschossige Gebäude gehoben werden.
Berücksichtigt wurde hierbei, dass sich die Baukosten überschaubar gestalteten und somit auch die Modernisierungsumlage in einem moderaten Rahmen blieb.
Die Nutzer in der Roseggerstraße 8 können von jetzt an die aufwendig gestaltete Grünanlage im Hofbereich vom Balkon aus noch besser genießen.
Die Wohnanlage 4 in Berlin - Neukölln, welche die Wilhelm-Busch-Straße, den Wörnitzweg, die Donaustraße und die Roseggerstraße einschließt, wurde in den Jahren 1924 bis 1930 erbaut. In der Wilhem-Busch-Str. 4 war von 1924 bis 1999 die Geschäftsstelle mit eigenen Büroräumen unserer Genossenschaft.
Wir sind immer gerne bereit, weitere Vorschläge für Balkonanbauten entgegenzunehmen und auf Ausführungsmöglichkeit zu prüfen. Bitte wenden Sie sich hierfür schriftlich an unsere Geschäftsstelle: Wohnungsbau-Verein Neukölln eG, Spinozastr. 7/9 in 12163 Berlin.
Halloween-Feier der Wohnanlagen 3, 9 und 16
Unsere Nutzerin, Frau Zimmermann, übersandte uns folgenden Bericht über eine fröhliche Halloween-Feier:
Am 29.10.2011 hatten wir ein schaurig schönes Halloween, bei dem die Nutzer/innen einen schönen Nachmittag verbrachten. Von blutrünstigen Dämonen bis Hexen mit Zauberstäben war alles vertreten.
Es herrschte großer Andrang im Hof der Begegnungsstätte Delbrückstr. 3. Der Ansturm war nicht nur dem Grill mit dem leckeren Fleisch und Würstchen zuzuschreiben. Nein, auch das „monstermäßige“ Buffet war wieder perfekt. Von „abgetrennten“ Fingern (Würstchen mit Mandelblättern als Fingernägel und Ketchup) über eine „abgestorbene“ Hand (Vanillepudding in Form einer Hand) bis zum riesigen „Hirn“ (Hackepeter) gab das Buffet für jeden etwas her.
Wieder konnten wir einige neue Nachbarn begrüßen und hatten viel Spaß. Wir feierten und tanzten bis in die Dunkelheit im Hof bzw. im Zelt, da uns die Genossenschaft freundlicherweise ein Zelt und Tisch-Garnituren zur Verfügung gestellt hatte.
Überflüssiges flüssig gemacht – Trödelmarkt im Zebrablock
Anfang September war es dann soweit: Immerhin 24 Verkaufsstände kamen zusammen und die Bewohner versuchten, ihr „Überflüssiges flüssig zu machen“. Die Stimmung war blendend, leider ließen die Umsätze etwas zu wünschen übrig, was einige Bewohner nicht abhielt, den Abend gemütlich im Innenhofbereich ausklingen zu lassen.
Die Kaffee- und Kuchenverkäufe erbrachten einen Erlös von fast 90 €. Dieses Geld soll für zukünftige Kinderaktivitäten im „Zebrablock“ verwendet werden.
Eine schöne Veranstaltung, die mit relativ wenig Aufwand auch in anderen Wohnanlagen nachgeahmt werden könnte.
Besonderen Dank gilt Frau Michaela Kowalski und Frau Astrid Richter für Ihre Initiative.
Thomas Berger,
Soziale Dienste und Veranstaltungen
Infos unter Telefon: 89715-140
Strahlende Kindergesichter beim Sommerfest in der Sülzhayner Straße
Dieses Jahr sollte es nun auch in der Wohnanlage 7, der größten Anlage des WBV, ein Kinderfest geben.
Nachdem zunächst der WBV ein Informationsblatt in den sog. stillen Portier gehangen hatte, ob überhaupt Interesse dafür vorhanden ist, begannen auch wir, die Nutzer anzusprechen. Die Resonanz war völlig verschieden. Von „keine Lust“, „hinkommen ja, aber nicht mithelfen“, bis zu „schade wir sind im Urlaub“ und „ja gern, endlich passiert etwas“, waren alle Antworten vorhanden.
Der WBV entschied sich trotzdem, ein Kinderfest zu organisieren. Beim ersten Informationstreffen mit Herrn Berger und Herrn Jansen von der Verwaltung, waren wir noch eine Handvoll Nutzer, die gern mitmachen wollten. Beim zweiten Treffen waren es dann schon etwas mehr. Da viele den ersten Aushang gar nicht gelesen hatten, entschieden wir dann, die Einladungen jedem Haushalt zukommen zu lassen. Der WBV druckte über 700 Einladungen, die wir dann am Pfingstwochenende in alle Briefkästen eingeworfen haben.
Am 25. Juni war es dann soweit. Die Spannung stieg. Wie viele würden kommen, hält das Wetter? Vom WBV wurden bereits ein Tag vorher mehrere Zelte mit Stühlen und Bänken geliefert. Viele fleißige Helfer bauten dann die Tische, Stühle und den Grill auf, trugen die Getränke herbei und dekorierten die Festwiese. Es wurde Kaffee gekocht und die ersten Kuchen, die von den Nutzern gespendet wurden, trafen ein.
Bereits vor 15 Uhr kamen dann die kleinen und großen Gäste. Der Kuchen und die Grillwürstchen gingen weg wie warme Semmeln. Auch die älteren Bewohner kamen auf ein Stück Kuchen mit Kaffee vorbei und plauschten mit ihren Nachbarn.
Der auf dem Nachbargrundstück ansässige und ebenfalls eingeladene Kinderzirkus Cabuwazi unterhielt die Kinder mit vielen tollen Attraktionen. Seiltanz, Jonglieren, Bobbycar-Rennen und farbenfrohes Schminken der Gesichter, alles war dabei.
Auch viele Mitarbeiter der Verwaltung der Genossenschaft schauten vorbei und standen für Fragen zu Verfügung.
Am Abend haben die freiwilligen Helfer alles wieder zusammengeräumt und abgebaut. Der Hof in der Sülzhayner Str. 8 wurde wieder vollkommen sauber hinterlassen.
Beim gemütlichen Beisammensitzen nach dem Fest haben wir dann Fazit gezogen, nächstes Jahr soll es wieder ein Kinderfest geben. Vielleicht finden sich dann noch mehr Freiwillige für Spiele, Grillen usw.
Auch gab es bereits Ideen und Anfragen für ein gemütliches Beisammensein in der Winterzeit zu Tee und Glühwein, da für viele der Weg zur Concierge zu weit ist. Leider fehlt es dafür bislang an Räumlichkeiten, aber vielleicht lässt sich ja einer der alten Heizungskeller reaktivieren.
Abschließend möchten ich mich auch an dieser Stelle bei den vielen fleißigen Helfern bedanken, welche dieses schöne Fest ermöglicht haben:
Marianne Kirchner, Jürgen Baur, Werner Stöppel, Bert Bredow, Fam. Bufacchi, Fam. Kusch, Fam. Cam, Fam. Fiedler, Frau Krücken, Frau Presch, Matthias Kern, Fam. Grahovac, Frau Resch, Herr Lemcke, Herr Bigalke, vom WBV Herrn Jansen und Herrn Berger und viele andere…
Petra Böhme
Mitgliedervertreterin
Unsere Nutzer bleiben standhaft - trotz Unwetter!
Unsere Nutzerin und Mitgliedervertreterin Frau Zimmermann übersandte uns folgenden Bericht über ein ungewöhnliches Sommerfest der Wohnanlagen 3, 9 und 16, u. a. in der Reinholdstr. am 02. Juli 2011 in Neukölln:
„Regenhofffest 2011“
Beim Aufbau der Zelte und des Grills am Vormittag des 02. Juli 2011 dachten sich die Helfer, dass man bei diesem Wetter keinen „hinterm Ofen“ hervorlocken kann: Es regnete die ganze Zeit wie aus Eimern - ohne Unterbrechung.
Im Vorfeld des Festes hatten viele Nutzer ihr Erscheinen angekündigt, aber würden sie auch bei solch einem Wetter ihre behaglichen und trockenen Wohnungen verlassen wollen?
Die Antwort war eindeutig: ca. 120 Nutzer/Innen der Wohnanlagen 3, 9 und 16 ließen sich nicht abschrecken und erschienen in geeigneter Kleidung und mit vielen Delikatessen.
Vom afrikanischen Hühnchen mit Reis bis Erdbeertorte wurden wieder die leckersten Schmankerl aufgetischt. Gegrillt wurde diesmal unter einem Pavillon.
Leider konnten wir die Spiele für unsere Kleinen nicht auf dem Hof ausrichten, so dass wir kurzerhand den Spieleparcours mit Eierlaufen, Sackhüpfen und dem Glücksrad in den Kellergang verlegten.
Der Höhepunkt des Festes war aber „Rudolfo“, der Feuerspucker. Er faszinierte nicht nur mit seinen Feuerfackeln, dem Zerschlagen von Steinen und Feuerspucken, sondern auch mit der Darbietung, sich einen riesigen Baunagel in die Nase zu „hämmern“ und diesen wieder unversehrt von unserem Geburtstagskind Frau Zippel entfernen zu lassen.
Selbstverständlich hatten wir auch wieder unseren „DJ Günny“ dabei, der uns schon wie in den Jahre zuvor, uns mit seinem guten Musikmix unterhielt. Von Andrea Berg bis zu den Toten Hosen war für jeden musikalisch etwas dabei.
Trotz des vielen Regens wurde ausgelassen und bei bester Laune bis spät in die Nacht gefeiert. Wir können uns wirklich glücklich schätzen, eine solche Hausgemeinschaft zu haben.
Ilona Zimmermann
Mitgliedervertreterin
Osterfest im „Werrablock“
Zu Ostern dieses Jahres hat sich Frau Diecke eine große Osteraktion für die Kinder der Wohnanlage ausgedacht.
Eine Aktivität, die schon in der Planungsphase sehr aufwendig war. Wie viele Kinder gibt es überhaupt im Karree zwischen Roseggerstraße, Werrastraße, Weserstraße und Innstraße? Mit fast schon detektivischem Spürsinn und großem kommunikativem Geschick, schaffte sie es 50 Familien in den Hof einzuladen (in der Anlage gibt es immerhin 306 Wohnungen).
Die Kinder suchten die selbstgebastelten Osterkörbchen und die Erwachsenen plauderten bei Kaffee und Kuchen. Eine sehr gelungene Aktion, die allen Beteiligten Freude bereitet hat. Wir als Genossenschaft freuen uns besonders, dass es gelungen ist, eine so große Gruppe von Familien mit Kindern des „Werrablocks“ für diese Osteraktion zu gewinnen.
Gerne greifen wir ihre Vorschläge zu weiteren familiären Aktivitäten in ihrer Wohnanlage auf.
Thomas Berger
Soziale Dienste und Veranstaltungen
Tel.: 897 15-140
Trödelmarkt in der Wohnanlage 18
Gebrauchte Stereoanlagen, Kinderspielzeug, Teller, Bücher, Stehlampen und jede Menge Bekleidungsstücke – für jeden war etwas dabei und es wurde eifrig gekauft und verkauft. Nach den erfolgreichen „Verkaufsgesprächen“ konnte man sich bei selbstgebackenem Kuchen und frisch gebrühtem Kaffee stärken und dabei mit den Nachbarn plaudern.
Es gab auch schon neue Ideen von Bewohnern für mögliche nächste Aktivitäten im „18er“: Ein Konzert mit Picknick oder auch ein kleines Kinderfest. Das ist vorerst noch Zukunftsmusik, für den Sommer des nächsten Jahres.
Thomas Berger
Soziale Dienste und Veranstaltungen
Tel. 897 15 140

Mellener Str. 1 halbiert Heizkosten!
Wie wir Ihnen bereits im Frühjahr 2009 berichtet haben, wurde unser 18-geschossiges Hochhaus in der Mellener Str. 1 umfangreich modernisiert.
Rückblick: 1968 war das in Fertigteilbauweise erstellte Hochhaus mit 105 Wohnungen bezugsfertig. Beheizt wurden die Wohnungen über eine Ölzentralheizung und die Warmwassererzeugung erfolgte über Durchlauferhitzer. 2007 wurde neben der Erneuerung aller Bäder auch die Heizzentrale von Öl auf Gas umgestellt. Es wurde eine moderne Brennwertniedertemperatur-Gasheizung mit Warmwassererzeugung eingebaut. 2008 wurden dann die ca. 6000 m² Fassadenfläche gemäß der Energieeinsparverordnung mit einer aufwendigen vorgehängten Fassade modernisiert.
Anhand der aktuellen Energieverbrauchswerte möchten wir Ihnen hiermit aufzeigen, was diese aufwendigen Maßnahmen energetisch bedeuten:
Vor diesen Maßnahmen lag der Brennstoffverbrauchswert des Hochhauses noch bei 757,53 MWh (tatsächlicher Verbrauch 2007). Im Jahr 2009 hat sich durch die energetische Sanierung der Fassade und der Heizungsanlage der Verbrauchswert auf 417,14 MWh reduziert! In diesen Verbrauchswerten ist die Warmwassererzeugung bereits enthalten. Die Kosten für die Warmwassererzeugung lagen vorher durch die vorhandenen Durchlauferhitzer direkt beim Nutzer. Rechnerisch entfielen auf die zentrale Warmwassererzeugung der gesamten Wirtschaftseinheit im Jahr 2009 ca. 12,7 % der Gesamtenergiekosten.
Der Gesamtenergieverbrauch hat sich somit um ca. 51,9 % reduziert!

Balkonanbau mit Blick ins Grüne
Vorschläge zum Anbau von Balkonen durch die Genossenschaft wurden von den Nutzern sehr positiv aufgenommen.
In einer umfangreichen Baumaßnahme wurden vorgesetzte Balkone in Aluminium-Stahlbetonbausweise an die bestehende Fassade angesetzt und sind jeweils über die Loggien zu begehen. Zur Vergrößerung der Wohnfläche und besseren Nutzung wurden die Loggien mit einer Heizung versehen und dem Wohnraum zugeordnet. Des Weiteren wurden die Loggien energetisch gedämmt.
Den Großteil der Baukosten trägt die Genossenschaft und nur ein kleiner Teil wird von den Nutzern durch eine Modernisierungsumlage mitfinanziert. Somit ist auch gewährleistet, dass sich die Nutzungsgebühren auch weiterhin auf einem moderaten Niveau bewegen.
Die in Südlage ausgerichteten Balkone wurden mit Blumenkästen ausgestattet, so dass sich jeder Nutzer sein eigenes Pflanzenparadies gestalten kann. Und sobald die ersten wärmenden Sonnenstrahlen den Frühling einläuten, werden sicherlich viele Nutzer mit einer Tasse Kaffee auf ihren neuen Balkonen sitzen, mit Blick in unsere schöne und großzügige Grünanlage.
Der zweite Bauabschnitt des Balkonanbaus erfolgt im Jahr 2011 und wird im Spätherbst fertig gestellt sein.

Richtfest zum Neubau in der Spinozastraße 5
Wenn der Rohbau fertig gestellt und der Dachstuhl errichtet ist, wird nach alter Tradition das Richtfest gefeiert. Im Mittelpunkt des Festes stehen die Handwerker sowie alle weiteren Personen, die am Bauwerk mitgewirkt haben und noch mitwirken.
Um 14 Uhr versammelten sich entsprechend alle beteiligten Handwerker, der Bauherr, vertreten durch den Vorstand und den Aufsichtsrat der WBV eG, Architekten, Ingenieure, Statiker, Firmenchefs, und die Mitarbeiter der Genossenschaft auf der Baustelle, um die feierliche Richtkranzerhebung zu erleben.
Gemäß den Gebräuchen des Richtfestes erbat ein Zimmermann den Segen Gottes für das Haus. Er beschwörte das Glück für den Bau und dass alle, die ein und ausgehen, geschützt werden. Der folgende Richtspruch stellte den Höhepunkt der Feierlichkeiten dar.
Unser Vorstandsmitglied Herr Jagdmann bedankte sich im Anschluss bei allen Beteiligten. Ein Glas Sekt rundete das Richtfest ab.
Es soll natürlich nicht das standesgemäße Einschlagen eines Nagels in den Dachstuhl durch das Vorstandsmitglied Herrn Rügler vergessen werden.
Andrea Fiebach
zukünftige A-Z-Verwalterin des Hauses Spinozastr. 5


