Aktuelles aus den Wohnanlagen

Somatischen Wohngemeinschaft in Neukölln

Seit einigen Jahren ist unsere Wohngemeinschaft für acht chronisch-kranke Menschen in der Stuttgarter Str. 5 in Neukölln voll vermietet.

Frau Anneliese Elsholtz und Herr Sascha Hetmanczyk waren so freundlich, uns nach ihrem ersten halben Jahr aus dem Alltag ihrer neuen „Häuslichkeit“ zu berichten. Beide haben sich ganz bewusst für diese Wohnform entschieden „weil es einfach familiärer dort zugeht“. Und in der Tat wirkt die WG gemütlich und nicht wie ein Pflegeheim. „Hier bekommst du auch Hilfe von den anderen Mitbewohnern“ sagt Frau Elsholtz, die mit ihren 87 Jahren noch rüstig wirkt. „Mir ist die Unterschiedlichkeit der Bewohner hier wichtig“ sagt Herr Hetmanczyk. “Natürlich klappt nicht immer alles reibungslos, aber das Zwischenmenschliche, das ist das Wichtigste.“ Manchmal wird gemeinsam gekocht, gelegentlich gespielt oder ein naheliegendes Café besucht.

Das sehr professionelle Pflegekonzept des AHK Pflegeteams, gepaart mit der Eigeninitiative der Bewohner und der Mischung aus Privatsphäre und gemeinschaftlichem Leben, schafft offensichtlich eine hohe Lebensqualität.

Die beiden Bewohner sind von der hochwertigen und großzügigen Ausstattung der Räume und den sanitären Einrichtungen sehr überzeugt, und die kleine Terrasse zum Hof wurde im vergangenen Sommer von den Bewohnern als Treffpunkt genutzt.

Was uns besonders freut ist, dass es auch schon nachbarschaftliche Kontakte zwischen Bewohnern der dortigen Wohnanlage und den „Wohngemeinschaftlern“ gab. Ein Brunch an einem Spätsommertag machte dies möglich.

Sollten Sie oder ein Angehöriger mittelfristig Bedarf an einem Platz in unserer Somatischen Wohngemeinschaft haben, können Sie sich auf eine Warteliste setzen lassen.
Kontakt: AHK Pflegeteam Tel. 832 111 800  Homepage: www.ahk-pflegeteam.de.

Bei weiteren Fragen steht Ihnen Herr Berger gerne zur Verfügung. Tel. 89715 - 140

Fleyer: Soma-WG Stuttgarter Strasse.pdf (2 MB)

Berlin, Januar 2017

„Süsses oder Saures“ in Steglitz

Wie seit mittlerweile 499 Jahren ist der 31.Oktober der Reformationstag. Sie erinnern sich vielleicht – der Mönch und Theologieprofessor Martin Luther soll an diesem Tag 95 Thesen an die Kirchentür zu Wittenberg geschlagen haben. In denen er unter anderem die Erlösung von Sünden durch Zahlung eines Ablasses anzweifelte. Mit seinen Thesen leitete er die Reformation der Kirche ein.

Geläufiger scheint dieser Tag heute den meisten Menschen als „Halloween“.

Kinder verkleiden sich zu blutrünstigen kleinen Monstern und ziehen in den Abendstunden durch die Stadt und skandieren dabei „Süsses sonst gibt es Saures“- Sie kennen das.

Die meisten Ladenbesitzer und Bewohner, die im 5 Minutentakt von den kleinen Ungeheuern zur Herausgabe von Süssem gedrängt werden, haben sich auf „Halloween“ eingestellt und geben ohne große Gegenwehr das großzügig gelagerte Süsse an die Kinder weiter. Puh – nochmal gutgegangen.

Die Kinder unserer Steglitzer Wohnanlage zwischen der Bismarck- und Bergstraße konnten sich auch in diesem Jahr wieder auf ihren Halloween Streifzug vorbereiten. Sie wurden in unserer Concierge liebevoll zu Horrorfiguren geschminkt und zogen dann gemeinsam los.

Für die Eltern gab es Kaffee und Kuchen. Die Halloweennachmittage sind eine schöne nachbarschaftliche Tradition, die von unserer Concierge, Barbara Müller, gepflegt und organisiert wird.

Concierge Steglitz

Bismarckstraße 64, 12169 Berlin

Telefon: 75650342

Berlin, den 1. November 2016/Be


Ehepaar Marsch

Besuch bei zwei Weltreisenden - wohnhaft in Tempelhof

„Was hat Ihnen denn nun auf Tahiti am Besten gefallen? Ehrlich gesagt die schöne Aussicht auf Moorea.“

Das Ehepaar Marsch bereist seit vielen Jahrzehnten die gesamte Welt per Schiff auf der Cunard Line. Einmal wurde die Welt nach Westen, ein andermal nach Osten umrundet. So haben die Eheleute viele Erdteile, beeindruckende Städte wie New York oder Sydney kennengelernt, viele Seemeilen „gemacht“ und waren über die Jahre insgesamt mehr als 500 Tage „auf See“, das heißt gute eineinhalb Jahre….

Wie kam es zu dieser Reiselust? „Ich wollte die Welt kennenlernen und habe angefangen als Koch in verschiedenen Städten zu arbeiten. Dann umrundete ich einmal die Welt. Beeindruckend ist immer wieder diese unendliche Weite auf dem Meer, die Ruhe und der Frieden.“

Seit 38 Jahren sind die Marschs verheiratet und teilen die große Liebe zur Seefahrt. Es macht großen Spaß den beiden beim schwärmerischen Erzählen zuzuhören. Das Leben an Bord, Cocktailpartys im Dinnerjacket und Abendkleid, unterschiedlichste Menschen kennenzulernen, die Tage auf See, die norwegischen Fjorde und natürlich beeindruckende Landgänge: Hongkong, den Hafen von Sydney, Besichtigungen des indischen Taj Mahal, um nur einige zu nennen.

Frau Marsch hat Reisetagebücher geführt und viele Fotos gemacht. Die Eheleute wirken sehr vital, frisch und interessiert. Vermutlich hält das Reisen sie so jung. Und die Reiselust der Marschs ist auch weiterhin ungebrochen – nur die langen interkontinentalen Flüge sind für Frau Marsch mittlerweile zu belastend.

„Im Sommer bereisen wir die gesamte östliche Ostsee bis nach St. Petersburg, wir freuen uns schon.“
Diese Vorfreude ist den beiden anzusehen. Wir wünschen weiterhin gute Reise.


Einstellboxen für Kinderwagen und Rollstühle

In den letzten Jahren wurde die Thematik von Kinderwagen und Rollatoren in den Treppenhäusern zunehmend zu einem Problem: Diese Gegenstände stellten eine Behinderung der Fluchtwege dar. Auch Brandstiftern boten sie eine ideale Gelegenheit.

Als einer der ersten Wohnungsgenossenschaften in Berlin hat der wbv im Frühjahr 2011 damit begonnen, in den Wohnanlagen Einstellboxen für Kinderwagen und Rollatoren den Mitgliedern anzubieten.

Die Boxen werden in den Hofbereichen der Wohnanlagen fest installiert. Sie sind aus wetterfestem, lasiertem Birkenholz und mit einem verzinkten Stahlblech überzogen.

In zwei Größen erhältlich finden sogar Zwillingskinderwägen als auch elektrische Rollstühle Platz.

Hergestellt werden die Boxen von der Firma kiwabo aus Berlin / Kreuzberg (www.kiwabo.de).

Mittlerweile hat der wbv über 40 Stück aufgestellt. Die Reaktion der Nutzer war ausnahmslos positiv. Die monatliche Miete beträgt 10,00 € bzw. 15,00 € für die große Ausführung der Box.

Sollten Sie Interesse haben, wenden Sie sich bitte an ihren zuständigen A-Z Verwalter.